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06.06 Buekers Head

Vier stramme Recken und eine zerbrechliche Maid sind Buekers Head.
Uli Büker, Mastermind und Tastengott, hat ein erlesenes Ensemble um sich geschart, die wahrscheinlich originellste Band weit und und breit, denn die „Heads“ pfeifen auf Genres.
Hervorgegangen aus der blues-lastigen Black River Band, widmet sich Bükers Head allem was Uli
und seine Mitmusiker umtreibt. Psychedelischer Sixties-Rock a la Grand Funk oder den Doors trifft auf klebrige Grooves im Stile von Sade, den erdigen Blues von Gov´t Mule, oder modernen LA Sound eines Richie Kotzen.
Das Fundament der Band bilden Björn Kuchinke, die Atomuhr an den Drums und Andreas Tiggemann, der dynamische Derwisch am Bass.
In seinen Handtuchpausen delegiert Büker auch schonmal solistische Einlagen an den Gitarristen Frank Zenses, der nicht nur durch sein hervorragendes Aussehen zu glänzen weiß.
Ansonsten zeigt Büker die gesamte Bandbreite seines Könnens und die überragende Koordination seiner sechzehn Finger an der Hammond, dem Wurli, oder Moog, immer spielerisch, musikalisch und mit viel Seele.
In Anlehnung an das Pressezitat über Tori Amos „she fucks her piano“, betitelte die hiesige Presse sein Spiel mit den Tasten: „Heißer als Tori““.
Unvorstellbar, dass Nina „Missus Bluenote“ Zenses und Andreas Tiggemann in der Lage sind, gesanglich noch ein Sahnehäubchen darauf zu setzen?
Wir werden sehen.


Es ist eine Privatveranstaltung.