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09.05 Hazy Crowes


Die Hazy Crowes spielen eine große Bandbreite von Neil Young's besten Liedern, angelehnt an den Stil seiner berühmten Begleitband Crazy Horse. Näher als die Hazy Crowes ist da niemand am Originalsound dran! Die Gitarren sind wie schwere Motoren, die heiß laufen, zu stottern beginnen, zu bersten drohen, abschmieren und wieder neu gestartet werden. Dabei vermag es dem einen oder anderen Zuhörer eine Gänsehaut zu überziehen, wenn solo akustisch und mit Mundharmonika das Heart of Gold oder die Tragik von der Needle and the Damage Done besungen wird. Vor allem die Stimme des Sängers und Leadgitarristen Martin Rieger gaukelt einem vor, der Meister selbst stünde auf der Bühne und bläst dazu allein auf weiter Flur in seine Mundharmonika. Zweifellos sind aber jene Momente die besten, in denen die Hazy Crowes, zu denen neben Martin Rieger Magnus Richter (Gitarre), Thomas Krannich (Bass, Gesang) und Björn Kuchinke (Schlagzeug, Gesang) gehören, die brachialen Seiten ihrer Virtuosität bis ins Destruktive ausleben: Hey hey, My my, Rockin' in the free World oder das Klanggewitter Like a Hurricane. Hier sind mehr als zwei Stunden Rock in seiner beständigsten Form garantiert. Abwechslungsreich, lässig, laut, gut. Rock n' Roll will never die…


Es ist eine Privatveranstaltung.